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Ihre Martini-Gemeinde Radevormwald

letzte Aktualisierung unserer Seite am 18.06.2016

18 Jun 16

Gemeindefest 2016 - Augen auf

Plakat Gemeindefest 2016

26 Mai 16

Kabarett "Djihad in Wittenberg"

am 25. Juni um 19.30 im Gemeindehaus der Martini-Gemeinde, Uelfestraße 19

Auf dem Weg zum großen Reformationsjubiläum 2017 konnten wir die Kabarettgruppe aus Köln „Der KLÜNGELBEUTEL“ zu einem interreligiösen Luther-Programm einladen. Diese Kabarettgruppe trat bereits auch auf Kirchen- und Katholikentagen auf und bewegt sich auf der „Grenzlinie von ernst und lustig, fromm und frech“. Gewagt ist das Stück schon, aber eben überhaupt nicht blasphemisch oder verletzend, sondern witzig und - wie gute Satire - auch befreiend.

Die Aufführung findet am Samstag, 25. Juni, 19.30 im Gemeindehaus der Martini-Gemeinde statt. Eintrittskarten gibt es an den angegebenen Vorverkaufsstellen. Man kann sie auch bei der Martini-Gemeinde vorbestellen und an der Abendkasse bezahlen und entgegen nehmen.

22 Mai 16

26. RaSiMuTa - Konzert mit Flashmob, Bach und Gospel

RaSiMuTa-Konzert mit Flashmob, Bach und Gospel SELK: Pfingstmontag mit neuem Jugendchorprogramm in Radevormwald

Radevormwald, 18.5.2016 - selk - „fluchtpunkt.pfingsten“ – so lautete das diesjährige Motto des Jugendchorkonzertes der 26. Radevormwalder Sing- und Musiziertage (RaSiMuTa) am Pfingstmontag. So ungewöhnlich der Titel, so ungewöhnlich war schon der Beginn des Konzertes mit 74 Jugendlichen. Kein Choreinzug, keine Normalaufstellung im Altarraum, sondern aus verschiedenen Punkten der Kirche begannen nacheinander einzelne Personen sich zu erheben und einen sprechenden Chor anzustimmen. So ein „Flashmob“, also ein scheinbar spontaner Menschenauflauf, kam einer geographischen Fuge gleich - weltweit aus verschiedenen Richtungen, aus verschiedenen Städten, von verschiedenen Flüssen: Suchend, flüchtend und in Bewegung nach vorne drängend. Sie waren ausgerichtet auf einen Fluchtpunkt, in welchem alle Linien zusammenlaufen, nämlich das Kreuz im Altarraum.

„War das nicht genauso an Pfingsten vor 2000 Jahren? Nicht nur Ratibor, Honolulu, Athen, Kanada, Mexiko, sondern „Parter, Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Phrygien und Pamphylien, Ägypten, Libyen ...“ fragte GemeindepfarrerJohannes Dress bei der Begrüßung. Alle trafen sich damals im Fluchtpunkt Jerusalem und sie „hörten sich in einer Sprache sprechen, die großen Taten Gottes ...“

Der Jugendchor hat dazu noch eine andere, überraschende Sprache gefunden, womit nun wirklich keiner gerechnet hatte. Aus der Fuge der Geographie entwickelte sich die anspruchsvolle Fuge aus der berühmten h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach , das bittende und flehende „Kyrie eleison“. Aber der Chor fand dann noch mehr Sprachen. Vorne im Altarraum, am rettenden Fluchtpunkt sangen und lobten sie Gott mit Musik aus verschiedenen Ländern, in verschiedenen Sprachen und in verschiedenen Genres, vor allem mit der erwarteten Gospelmusik, die wieder einmal begeisterte. Angefangen von einem syrischen Hallelujah über drei Stücke des schwedischen Gospelchorleiters Tore W. Aas „Let us go into the house oft the Lord“, „Promised Land“ und „New Direction“ bis hin zum Mottosong des Weltjugendtages 2016 in Krakau (Selig sind die Barmherzigen).

„Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen nach einer neuen Richtung, nach neuen Wegen suchen. Sie sind müde, gefesselt, bedroht, sie fliehen“ heißt es in einem Song. Die Flucht ist dabei vielfältig: Flucht vor Gewalt und Not, aber auch Flucht vor unangenehmen Menschen, vor Konflikten oder vor uns selbst. Wo zieht es uns hin? Wohin fliehen wir? Dass Gott unsere Zuflucht ist und zur Fluchtburg wird, wurde durch das Lied „Move spirit move“ von Helmut Jost als pfingstlicher Bittruf in die Herzen der Zuhörer gesungen.

Es gibt „Zehntausend Gründe“, in die Arme Gottes zu fliehen und anzufangen zu singen und zu loben, zu danken. „Und es gibt nicht nur zehntausend Gründe, zu singen. Sondern wenn die Zeit dann gekommen ist, wird meine Seele Gott preisen zehntausend Jahre und in Ewigkeit.“ Dieses deutsche Lied, arrangiert vom Chorsänger Finn-Ole Steffen und mit Sologesang seines Bruders Sönke Steffen ausgestaltet, war nicht überzeugender zu präsentieren. Weitere Songs von Johannes Falk („Alles fließt“) und Joakim Arenius („No better Than you“ wurden vom Co-Chorleiter Bene Hölker arrangiert, der selbst immer wieder Gitarre spielte und sich auch ans Klavier setzte.

Das spanische und zu Herzen gehende Schlussstück des Konzertes („Digno es el Señor“) brachte den Fluchtort noch einmal auf den Punkt: „Danke für deinen Kreuzestod, danke für den Preis, den du für mich gezahlt hast. Würdig ist der Herr. ER hat mich gerettet.“ Der Jugendchor hat in dem facettenreichen Programm wieder einmal Höchstleistung gezeigt, was vor allem an der professionellen und begeisternden Leitung des Musikerehepaares Steffi Buyken und Bene Hölker aus Köln lag. Die dazugehörige Band mit den weiteren Pianisten Lukas-Christian Schorling und Finn-Ole Steffen, dem Schlagzeuger Marcel Reitmayer, E-Baßspieler Christoph Bensch sowie einem Blechbläserensemble und weiteren Gesangsolisten gaben dem ganzen Konzert schöne Klangfarben und eine pfingstliche Ausstrahlung. Die knapp 300 Zuhörer bedankten sich am Ende mit Standing Ovations. Und wie immer verabschiedeten sich die Jugendlichen in einem großen Kreis auf der Gemeindewiese mit "shake hands" und hoffen, sich nächstes Jahr in Radevormwald wieder zu sehen.

Ein Bericht von selk_news
Redaktion: SELK - Gesamtkirche

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Fotos
RaSiMuTa 2015
RaSiMuTa 2015
RaSiMuTa 2015
RaSiMuTa 2015

30 Apr 16

Die 26. RaSiMuTa mit Jugendchormusik am 16. Mai um 17:00 Uhr

Jugendchormusik international aus Gospel, Pop, Jazz und Klassik Mit 70 Sängerinnen und Sängern.

14 Apr 16

Konfirmation

Am Sonntag, 10. April 2015 (Hirtensonntag) wurden von Pastor Johannes Dress konfirmiert: Lenja Völzke, Marie Christ, Jonas Köpsel, Ewald Neumann, Vanessa Fehringer, Justin Ulherr und Timo Ulir.

Konfiramnden 2016
Foto: Nico Hertgen